Kindergarten.

Ich hätte nie gedacht, dass ein Kindergarten mich so glücklich machen kann. Gestern wusste ich überhaupt nicht, wie ich es angehen sollte. Ich bin generell ein sehr ruhiger und schüchterner Mensch am Anfang, wie soll ich dann auf fremde Kinder zu gehen? Aber die Kinder kannten das Wort Angst wohl gar nicht. Viele Kinder kamen auf mich zu und wollten mit mir spielen. Ein kleines Mädchen wollte sogar, dass ich sie an mich nehme. Und als ich heute wieder kam, rannten viele schon auf mich zu und umarmten mich zur Begrüßung. Die Jungs wollen mit mir natürlich immer Lego bauen und da baute ich einfach drauf los. Die wahren bei allem was ich tat total begeistert. Das waren die großen 5 jährigen Jungs. Aber der bewegenste Moment war für mich, als mich ein kleines Mädchen an die Hand nahm, weil sie mir was zeigen wollte. Und noch oben drauf, wollte eine süße kleine zwei jährige auf meinem Arm und hat ihren Kopf an meinen angelehnt. Leider streiten sich auch schon einige um mich und wollen mich auch nicht teilen. Das ist dann immer sehr anstrengend, aber irgendwie auch ein Kompliment. Aber als heute zwei Kinder Geburtstag hatten und 5 Jahre alt wurden, viel mir wieder ein, warum ich Erzieherin werden wollte. Meine Kindergarten Zeit war die schlimmste Zeit für mich. Ich wollte nie nach Hause, weil Roland nur auf mich gewartet hat, um mich wieder zu schlagen. Im Kindergarten konnte ich ein richtiges Kind sein. Ich konnte wie die anderen lachen, rennen und Spaß haben. Und als die kleinen heuten 5 wurden, erinnerte ich mich kurz an meinen fünften Geburtstag im Kindergarten. Ich werde nie die Erzieherin vergessen die gesagt hat „Du bist schon fünf, eine ganze Hand voll“ und durfte dann ein Hand abdruck machen. Das war für mich einer der schönsten Geburtstage. Deshalb will ich Erzieherin werden, um den Kindern wenigstens etwas Freude wieder zu geben und das sie keine Angst vor der Welt haben müssen.