Zum scheitern verurteilt

Am Anfang hast du mir eine Gänsehaut verpasst, als ich dich gesehen habe. Du hattest diesen bösen Blick drauf, wenn du mal wieder nachdenkst. Ich wollte mich da eigentlich von dir fern halten. Dein Tattoo und deine Kreuz Kette haben sofort alle bemerkt. Es wurde über dich getuschelt. Meine Meinung zu dir änderte sich, als ich dir das erste mal in die Augen sah. Ich bin gegen dich gelaufen im Krankenhaus und wir beide starrten uns eine Zeit lang an. Du lächeltest schüchtern und bist an mir vorbei gelaufen. Ab da, habe ich meine Meinung über dich geändert. Du sahst dann nicht mehr so böse aus. Und ich wollte wissen wer du bist. Was dazu führte, dass ich mich in dich verliebte. Es war falsch, meine Mutter hat mich immer vor Typen wie dir gewarnt. Aber das erste mal, hörte ich nicht auf sie. Ich hörte auf mein Herz, auf meine Gefühle zu dir. Und als ich es wirklich wusste, wurdest du anders, distanziert und kalt. Es tat mir in der Seele weh, in der Schule wurdest du abweisender und keiner hat von dir richtig Notiz genommen, keiner außer mir. Niemand hat gefragt wie es dir geht und manchmal hatte ich angst dich zu fragen, ich wollte dir nicht auf die nerven gehen. Nach den ersten Schultagen fragte dich unsere Lehrerin, wen du schon alles kennst. Du zeigtest dabei nur auf mich und sagtest meinen Namen, dabei lächeltest du. Ab da kamen die Lehrer immer zu mir, wenn du Tage lang nicht zur Schule kamst und ich wusste nie was ich sagen sollte. Oktoberfest hast du gesagt, du hast dich in mich verliebt. Neben dir ein zu schlafen und auf zu wachen war das schönste für mich. Aber es war immer ein hin und her. Und jetzt hast du mich entgültig fallen gelassen. Ich dachte, als du meintest, dass du es versuchen willst, dass wir es endlich schaffen würden. Plötzlich sah ich eine Zukunft mit dir. Aber dir wurde alles zu viel und so hast du mich fallen gelassen, einfach so ohne eine richtige Erklärung von Angesicht zu Angesicht. Mir tat alles weh, nicht nur meine Krankheit brachte mich um, sondern noch mein Herz. Aber du willst es nicht zu geben, dass du mich brauchst. Du bist so ein Sturkopf, zusammen würden wir alles schaffen. Stattdessen rufst du nach mir, wenn du betrunken bist und sagst mir, ich soll dich nicht verlassen. Du hast mich verlassen. Aber ich bin trotzdem zu dir gerannt. Dich so zu sehen, am bluten, am weinen, dass du sagst du kannst nicht mehr, dass du mich brauchst, mein Kopf war durcheinander. Aber ich wusste, dass du es am nächsten Tag abstreiten würdest und du es nur darauf schieben würdest, dass du betrunken warst, hielt ich dich trotzdem im Arm fest. Du warst in dem Moment wie ein kleiner Junge, nicht mehr den Mann, den ich eigentlich kannte. Du warst verletzlich, du hast es zu gelassen. Und ich war froh darüber, dass du mich brauchtest. War es nur für diesen Moment. Du wolltest mir in die Augen sehen, dein Blick war voller Sehnsucht und Liebe, so kannte ich dich. Und du ließt mich erst gehen, als ich dich küssen sollte. Ich glaube du liebst mich noch, willst es aber nicht zugeben, du Idiot. Aber bald hast du mich so ganz verloren. Ich kann bald nicht mehr.